Psychoanalyse Netzwerk

Psychoanalytische Kurzintervention und Kurzzeittherapie

Kurztherapie: ein breites Spektrum.

Psychoanalytische Therapie wird oft in Verbindung gebracht mit einer langen Behandlungsdauer. Das ist aber nicht notwendig immer der Fall.
Seit den Anfängen der Psychoanalyse wurden und werden auch Konzepte der psychoanalytischen Kurz- und Fokaltherapie entwickelt und hinsichtlich ihrer Wirksamkeit wissenschaftlich erforscht und begründet.
Heute verfügen Psychoanalytiker über ein breites Spektrum der psychoanalytischen Diagnostik, Beratung, Krisenintervention und Kurztherapie, um auf die Situation ihrer Patienten angemessen eingehen zu können.

Symptome erkennen.

Seelische Probleme zeigen sich in sehr unterschiedlicher Gestalt.
Neben der Ausprägung in Form von seelischen Symptomen und Beschwerden, wie z.B. Depression oder Angst, können sie auch als rein körperliche Störung auftreten oder sich als akute Lebenskrise äußern – mit erheblich beeinträchtigenden Schwierigkeiten.
Oft besteht Unklarheit, welche Therapieangebote angemessen sind.
In diesen Situationen ist es sinnvoll, in einem oder ein paar wenigen Gesprächen die Problematik einzuschätzen.

Die Weichen stellen.

Mit Hilfe der psychoanalytischen Diagnostik kann ein erster Eindruck gewonnen werden über unbewusste Hintergründe, die aus der individuellen Lebenserfahrung Betroffener entstanden sind und sich in der Beziehung zu sich selbst und anderen auswirken.
In einer abschließenden Beratung informiert der Psychoanalytiker den Patienten über seine Einschätzungen und über die zur Verfügung stehenden Behandlungsmöglichkeiten. So kann er dabei helfen, entscheidende Weichenstellungen im eigenen Leben anzugehen.

Lebenskrisen meistern.

Wenn es angezeigt ist, kann eine geeignete Akutbehandlung eingeleitet werden, in der sich Patient und Therapeut auf bestimmte Schwerpunkte konzentrieren.
Kurzzeittherapien haben sich vor allem bei umschriebenen Problemen und akuten Belastungsreaktionen (z. B. krisenhafte Übergänge in der Entwicklung, traumatische Ereignisse und akute Lebenskrisen, etwa nach Verlust eines Angehörigen) bewährt.

Was zählt, ist Erfahrung.

Kurzzeittherapien verlangen sowohl ein hohes Maß an therapeutischer Erfahrung als auch umfangreiche Sachkenntnisse der regionalen und überregionalen Behandlungsangebote.
 

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